Hüftgelenk / Hüft-Endoprothetik

Damit Sie wieder Ihrer Hüfte vertrauen können.

Auch jüngere Patienten können vom vorzeitigen Verschleiß der Hüftgelenke betroffen sein. Die Folgen: erhebliche Schmerzen und der Verlust der Bewegungs- und Gehfähigkeit.

In der Fabricius-Klinik beherrschen wir alle gängigen Behandlungsverfahren für die Hüftgelenke:

Oberflächenersatzprothesen

Seit 2002 implantieren wir bei entsprechender Indikation die Oberflächenersatzprothese. Wir wollen den Oberflächenersatz der Hüfte bei jüngeren und aktiven Patienten weiterhin etablieren.

Hüfttotalendoprothesen

Die Erstimplantation von mehr als 150.000 künstlichen Hüftgelenken pro Jahr in Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie. Nicht zuletzt durch die verbesserte Technologie der Endoprothetik und Perfektion des perioperativen Risikomanagements und der Operationstechnik.

  • Zementierte Verankerung:
    Bei der Verankerung des Prothesenstiels und der Hüftgelenkpfanne hat der Zement die Aufgabe eines Formfüllers zwischen Prothese und Knochen. Er härtet binnen zehn Minuten aus und ist dann sofort voll belastbar.
    Zementfreie Verankerung:
  • Um eine stabile Verankerung der Implantate im Knochen zu erreichen, müssen hier andere Kriterien beachtet werden. Wichtig für eine dauerhafte Stabilität ist eine dichte, formschlüssige und stabile Verankerung der Implantate im Knochen. Eine spezielle Oberflächenbeschichtung ermöglicht das Anwachsen des Knochens an die Prothese.
    Minimalinvasive Operationstechnik:
  • Von uns werden mittlerweile die Mehrzahl der Prothesen minimalinvasiv implantiert. Minimalinvasiv bedeutet nicht nur einen kleinen Hautschnitt, sondern vielmehr ein besonders gewebeschonende Operationstechnik.
  • Nach der Operation:
    Nach der Operation erhält der Patient Krankengymnastik, Muskeldehnungs- und Kräftigungstherapie , Gangschulung und Koordinationstraining. Nach etwa 7 - 10 Tagen erfolgt die stationäre oder ambulante Anschlussheilbehandlung.
Arthroskopie des Hüftgelenks

Die Arthroskopie oder auch Spiegelung des Hüftgelenks ist ein relativ selten angewandtes Verfahren. Dennoch ist die Hüftarthroskopie sehr geeignet für die Diagnostik als auch Therapie gewisser Hüfterkrankungen.

Der stationäre Krankenhausaufenthalt liegt bei ein bis drei Tagen. Die Entlastung des Hüftgelenks sollte je nach durchgeführter Behandlung ein bis sechs Wochen (bei Anbohrung von Ödemzonen) betragen. Hinzu kommen physikalische, krankengymnastische sowie ggf. medikamentöse Maßnahmen.

Die konservative Therapie der Hüftgelenkarthrose

Ziel der konservativen Therapie ist es, die Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion wieder zu verbessern und das Fortschreiten der Arthrose zu unterbrechen oder wenigstens zu verzögern.

  • Allgemeine Maßnahmen:
    Sinnvoll ist es, Übergewicht zu reduzieren, für Umstellungen im Beruf zu sorgen, zum Beispiel einen Wechsel zwischen Sitzen, Gehen und Stehen zu ermöglichen. Ungeeignete Sportarten sollten vermieden werden; sinnvoll sind Schwimmen, Radfahren und gezielte Gymnastik, nicht sinnvoll sind hohe Stoßbelastungen bei Sprung- und Laufsportarten.
  • Weitere Maßnahmen:
    • Physiotherapie
    • Physikalische Therapie
    • Orthopädietechnische Maßnahmen
    • Akupunktur
    • Magnetfeldtherapie
    • Medikamentöse Behandlung
    • Hyaluronsäure